2016-10-06 Ein bisschen Facebook? – SocialMedia mit Strategie

Ein bisschen Facebook? - SocialMedia mit Strategie

„Das Netz vergisst nichts, aber Sie werden vergessen!“ ermahnte Martina Troyer die 35 Unternehmerinnen, die zum 3. großen DONNA-Vortrag des Jahres ins Kongresszentrum der Westfalenhallen kamen. Martina Troyer ist Inhaberin eines Medienbüros in Lohmar und unterstützt Unternehmen und FreiberuflerInnen darin, im Internet sichtbar zu werden. Ihre wichtigste Botschaft: Ins Netz gehen ist heute Pflicht, aber bitte mit Strategie! Für Unternehmerinnen bedeutet dies, ihr Profil zu schärfen, Ziele und Zielgruppen festzulegen und sich dann zu trauen, sichtbar zu werden.

Die Zahl der möglichen Plattformen für das Engagement in Sozialen Medien ist groß und fast unüberschaubar. Während Xing vorwiegend für berufliche Themen und Kontakte steht, werden auf Facebook eher private Inhalte ausgetauscht. Auf slideshare können Präsentationen platziert werden, womit man wichtige Backlinks für die eigene Homepage gewinnt.

Ziel der Aktivitäten in den sozialen Medien sollte es sein, sich auf einem Gebiet als Expertin zu etablieren. Das gelingt nur langfristig und erfordert einen regelmäßigen Aufwand. Unter dem Motto „erst geben, dann nehmen“ gilt es Wissen preiszugeben, Beiträge zu platzieren, passende Gruppen zu finden, andere Beiträge zu kommentieren, zu liken und zu teilen und sich so zu einer Netzpersönlichkeit zu entwickeln. Der angestrebte Effekt: Aufmerksamkeit erzielen, als Expertin zu ausgewählten Themen wahrgenommen werden, um dann gebucht oder empfohlen zu werden.

Für viele Unternehmerinnen stellte sich die Frage, wie es gelingt, Beiträge und Inhalte zu generieren. Martina Troyer hingegen wittert überall spannende Geschichten. Bei der Unternehmerin, die sich mit Demenz beschäftigt genauso wie beim Kurierdienst. „Erzählen Sie Geschichten, denn Geschichten bringen Menschen zusammen.“, sagt sie. Menschen hätten schon früher am Lagerfeuer Geschichten erzählt und heute passiert genau dies in den sozialen Medien.

Insgesamt brachte der gut zweistündige Vortrag mit einer intensiven Fragerunde viele Aspekte für unternehmerische Aktivitäten in den Sozialen Medien. Die Referentin machte vor allen deutlich, wie wichtig die eigene Strategie als Ausgangspunkt aller Aktivitäten im Netz ist.

 

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