2018-10-11 Design Thinking

2018-10-11 Design Thinking

Können Geldbörsen eigentlich fliegen?

Ein ehrgeiziges Ziel hatte sich die Referentin Christiane Moston gesetzt. Sie wollte den Besucherinnen des DONNA-Workshops am 11. Oktober in 90 Minuten das Thema Design Thinking vermitteln. Mit Erfolg!

Rund 40 Besucherinnen fertigten am Ende ihren Prototypen der perfekten Geldbörse für ihre Partnerin. Dabei bewiesen sie weit mehr als handwerkliches Geschick. Mit Sensoren ausgestattet, mit wechselnden Hüllen in der Handtasche integriert, als Gürtel, Gedanken lesend auf dem Kopf oder gleich fliegend bastelten sie ihr Ideal. Für Christiane Mostons Tipp: „Verliebe dich nie in deinen Prototypen!“, war es da schon zu spät.

Ausgangthema war die ideale Geldbörse, denn jeder kennt das Problem: Geldbörsen sind eigentlich immer zu groß, zu klein, nicht auffindbar, zu leer, haben nicht genug Fächer oder das, was man sucht, findet man nicht schnell genug.

Ideal also, wenn es darum gehen soll, innovative und erfolgversprechende Lösungsideen zu entwickeln. Das ist das Ziel eines Design Thinking Prozesses, bei dem Sie Ihren Gesprächspartner oder Kunden mit seinen Bedürfnissen ganz in den Fokus rücken. Nach einem festen Fahrplan ermittelten die Besucherinnen die Bedürfnisse und Wünsche, entwickelten 5 kreative Ideen, stimmten diese wieder mit ihrer Partnerin ab und formten anschließend aus der abstrakten Idee einen ersten Prototypen.

Design Thinking ist heute in der Wirtschaft weit verbreitet, denn es gelingt mit dieser Methode neue Ideen und Lösungen für komplexe Themen zu finden. Auch, weil man den Kunden wirklich in den Mittelpunkt stellt. „Es geht darum, den Kunden besser zu verstehen“, sagt Christiane Moston. Die Besucherinnen in den Räumen der Handwerkskammer in Dortmund waren begeistert von dem Workshop und vergaben in ihrem Feedback durchweg Bestnoten: „Die praktische Arbeit war großartig! Beeindruckend, dass der Prozess exemplarisch gut durchgeführt wurde in nur 90 Minuten.“

„Vernetzt Euch!“ Business-Netzwerk-Event für Frauen

Mit der vierten öffentlichen Veranstaltung in 2018 begrüßte das DONNA Unternehmerinnen-Netzwerk in seinem 5. Geburtstagsjahr mehr als 200 Besucherinnen. Zum Abschluss des Jahres lädt DONNA am 8. November ins Dortmunder Rathaus zu „Vernetz Euch!“, einem Business-Netzwerk-Event für Frauen, bei dem sich verschiedene berufliche Netzwerke vorstellen werden. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung an info@donna-netz.de bis zum 01.11.2018 ist erforderlich.

Zum Hintergrund:

Das DONNA Unternehmerinnen-Netzwerk Westfälisches Ruhrgebiet e. V. hat sich vor fünf Jahren für Unternehmerinnen aus Dortmund und dem Kreis Unna gegründet. Seitdem bietet es vier öffentliche Workshops oder Vortragsveranstaltungen pro Jahr an, zu denen in der Regel zwischen 40 und 80 Besucherinnen kommen. Für die Mitglieder gibt es darüber hinaus monatlich interne Netzwerktreffen. Ziel ist neben dem Aufbau von Geschäftsbeziehungen die Weiterbildung zu Themen der Unternehmensführung und Persönlichkeitsentwicklung. Weitere Infos unter www.donna-netz.de

Fotos: Petra Garbade, DONNA e. V.: Bild 1: Prototyp für eine Geldbörse, Bild 2: Referentin und Design Thinking Expertin Christiane Moston, Bild 3: Vorsitzende des DONNA e.V., Beate Fleck begrüßt die rund 40 Besucherinnen

2018-06-07 Weinprobe mit Loreley Weinen

DONNAs Tag: Weinprobe mit Loreley Weinen!

DONNA Weinprobe mit Fetz Weinen von der Loreley
DONNA Weinprobe mit Fetz Weinen von der Loreley

Die Weinprobe mit ausgesuchten Loreley Weinen bei Elke Greiff-Gossen genossen wir in diesem Jahr bei vereinzelten Regentropfen auf dem Balkon bei angenehm warmen Temperaturen. Wie in den letzten Jahren auch, trafen sich die DONNA-Unternehmerinnen um die Loreley Weine zu verkosten.

Den Auftakt machte die fetzige DONNA – ein Secco mit Ingwersirup, frischem Ingwer und Eis.

Bei Spargel-Erdbeersalat mit Minze, Zwiebelkuchen und Käseplatte mit Weintrauben genossen die DONNA-Unternehmerinnen Spätburgunder, Grauburgunder, diverse Charta Rieslinge und die Profilweine der Mittelrhein Riesling Charta „Handstreich, Felsenspiel und Meisterstück“.

Diese exklusive Gelegenheit nutzten die DONNA-Unternehmerinnen zum zwanglosen Austausch.

Im kommenden Jahr soll die Weinprobe in der Loreleystadt St. Goarshausen stattfinden. Zumindest war das die einhellige Meinung der Unternehmerinnen zu fortgeschrittener Stunde.

Impressionen Weinprobe mit Loreley Weinen

2018-04-11 So geht Bluffen! Aber macht es auch Sinn?

So geht Bluffen! Aber macht es auch Sinn?

DONNA-Vortrag über die Kunst des erfolgreichen Verhandelns

Referent Jörn Bruhn machte bei seinem Vortrag zum erfolgreichen Verhandeln schnell klar, was er von Bluffen hält: eher gar nichts. Wer bluffen will, muss 100-prozentig dazu stehen. Wer flunkert, fliegt schnell auf und muss dann auch zu seinen Ankündigungen stehen. Wer dem Chef oder der Chefin bluffend droht: „Ich möchte mehr Geld, oder ich gehe!“, muss auch die Konsequenzen tragen, wenn sein Gegenüber nicht auf die Gehaltserhöhung eingeht.

Damit sich Verhandlungen nicht zu einem Tauziehen mit Feilschen wie auf dem Basar entwickeln, rät Bruhn zu guter Vorbereitung. Es ist wichtig, den eigenen Verhandlungskorridor zu kennen. Was wünsche ich mir im Idealfall und womit wäre ich gerade eben noch zufrieden. Mit dieser Klarheit über die eigene Position lässt sich meist gut der Spielraum des Verhandlungspartners erkennen. Wo es keinen gemeinsamen Korridor gibt, macht auch die Verhandlung keinen Sinn. Deshalb ist es wichtig, im Vorfeld seine Ziele genau zu definieren: Das möchte ich zu dem Honorar machen. Und dies ist mein Mindestziel! Der Korridor ist zwischen Ziel und Mindestziel.

Im Idealfall bewegen sich Verhandlung dann hin und her, bis eine Einigung erzielt wird. Erst mache ich einen Schritt und dann folgt der oder die Andere. Machen Verhandlungspartner keine eigenen Schritte, machen weitere Verhandlungen wenig Sinn. Neben der reinen Preisfrage kann man im Vorfeld kleine Schmankerl und Zusatznutzen überlegen, um den Verhandlungsspielraum auszudehnen und Bewegung in das Spiel zu bringen.

Mit vielen Beispielen aus eigenen Erfahrungen machte Referent Jörn Bruhn unterhaltsam deutlich, worum es beim Verhandeln geht. Auch wenn einige der knapp 60 Besucherinnen enttäuscht waren, dass das Thema Bluffen nicht gründlicher erläutert wurde, bekam die Veranstaltung im Feed-back insgesamt sehr gute Noten. Ein Dank geht an Udo Mager, Geschäftsführer des Flughafens Dortmund, und unsere Kooperationspartnerinnen von Frau.Innovation.Wirtschaft der Wirtschaftsförderung Dortmund, die mit den wunderbaren Veranstaltungsräumen im Flughafen für einen großartigen Rahmen sorgten.

Impressionen So geht Bluffen! Aber macht es auch Sinn?