2020-08-28 Loreley.Shop Weinprobe

2020-08-28 Loreley.Shop Weinprobe

Auf der Weinprobe bei DONNA-Mitglied Elke Greiff-Gossen vom Loreley.Shop gab es leckere Weine aus dem Weinanbaugebiet Mittelrhein. König der Reben dieser Anbauregion ist der Riesling. So bildete den Auftakt ein eisgekühlter trockener Riesling Secco, ein duftiger fruchtiger Perlwein. Nachdem die DONNAs eine ausgiebige Tour durch den Garten gemacht hatten und sich über Kräuter der letzten Wanderung ausgetauscht hatten, nahmen sie auf dem Balkon am gedeckten Tisch Platz.

Die Weine

  • Spätburgunder Rosé
    Die Weinprobe startete mit einem feinherben Spätburgunder Rosé zu dem Elke Greiff-Gossen drei Salze – Gänseblümchen / Rosmarin / Rotwein – mit Zitronenbutter und Brot reichte. Die DONNAs staunten was da so von der letzten Kräuterwanderung hängengeblieben war.
  • Weißburgunder
    Im Anschluss gab es einen trockenen frischen citrusduftigen Weißburgunder Hierzu aßen die DONNAs Mozzarella und Tomate mit Bärlauchpesto aus dem Glas. Bärlauch war ebenfalls eine Ernte aus dem Garten der Gastgeberin.
  • Grauburgunder
    Zum feinen Grauburgunder gab es Quiche mit Paprika, Zuchini und Rosmarin.
  • Riesling
    Zum trockenen Riesling Quiche mit Feta, Cherrytomaten und Girsch. Denn der Girsch muss bekanntlich weg.
  • Riesling Kabinett
    Zum Nachtisch gab es Minzparfait und einen vorzüglichen Riesling Kabinett, der allen Teilnehmerinnen besonders gut mundete.

Als Digestif teilten sich jeweils zwei DONNAs einen Dosen-Willi. Die kleine aber feine Überraschung aus der Konservendose, ein Williams-Christ Birnenbrand, Birnensaft und ein Stück Birne mit einem Zahnstocher.

Bei dieser sehr fröhlichen Weinprobe konnten die Teilnehmerinnen in ungezwungener Atmosphäre besonders gut netzwerken.

Impressionen „2020-08-28 Loreley.Shop Weinprobe“

2020-08-09 Kräuterwanderung

2020-08-09 Kräuterwanderung

Nach den vielen Online-Meetings ging es mal wieder mit persönlichem Kontakt. Sehr schön! Wir hatten uns ohnehin etwas Besonderes überlegt: eine Kräutertour. Mit Bianca McGuire von der https://wiesenperle.info/ fanden wir die richtige Expertin. Bei mehreren leckeren und gesunden Kräutertees bekamen wir einen Überblick, worauf es bei den Kräutern ankommt. Bei dem anschließenden Rundgang erfuhren wir, welche Kräuter in Wald und Wiese die „Perlen“ sind. Der Giersch, von Gartenbesitzern gehasst, ist gesund. Als Tee oder Salat hat er leicht ausleitende Wirkung. Breitwegerich ist die schnelle Hilfe gegen Bienenstiche! Rotöl enthält den Extrakt des Johanniskrauts und hebt unsere Stimmung. Kleine Demonstrationen zeigen uns, wie leicht das alles geht. Mit einer selbstgemachten Räucherkerze fahren wir nach über drei Stunden beschwingt zum Essen in die Burger Mühle. Dort haben wir bei Speis und Trank dem Netzwerken gefrönt.  Eins noch, wer Kräuter sammelt, sammelt in jedem Bereich so, dass es nicht zu sehen ist. Dann halten sich die Kräuterbestände lange.

Impressionen „2020-08-09 Kräuterwanderung“

2020-07-15 Business Model Canvas Workshop

Im Zentrum stehen die eigenen Werte

Wie bringe ich mein Geschäftsmodell auf ein Blatt Papier. Dieser Herausforderung stellten sich 25 Unternehmerinnen beim Online-Workshop zum Business Model Canvas. Eingeladen hatte das DONNA Unternehmerinnen Netzwerk seine Mitgliedsfrauen und einige kurzentschlossene Gäste.

Schon zwei Tage vor dem Workshop bekamen die Teilnehmerinnen per Post das Poster zum Business Model Canvas mit seinen neun Feldern. Als Werkzeug dienten zwei Blöcke Post-Its und Stifte in unterschiedlichen Farben. Anders als bei einem komplexen Businessplan sollen mit dem Business Canvas alle wichtigen Facetten des Unternehmens übersichtlich auf einer Seite abgebildet werden.

Damit das gelingt, führten die Referentinnen Miriam Schuff und Sahra Walenta mit ihren Fragen durch den Abend. Während Schuff als die strukturierende in die einzelnen Themenbereiche wie Kundenbeziehungen, Kommunikation, Werte, die wichtigsten Multiplikatoren, Einnahmequellen und Ausgabenstruktur einführte, übernahm Walenta den kreativen Part. Am Beispiel eines Online-Weinhandels zeigte sie, was diese Fragen für das konkrete Beispiel bedeuten. Wie man gleichermaßen den Ist-Zustand beschreiben und Wunschvorstellungen formulieren kann.

Angeregt durch die Ideen und Hinweise nahmen die Teilnehmerinnen die eigenen Projekte unter die Lupe, schrieben Post-Its und verteilten sie auf dem Plakat. Ein Workshop also im besten Sinne. „Ein Block Post-Its geht auf jeden Fall an so einem Abend drauf. Zwei Blöcke sind auch schon vorgekommen“, versprach Referentin Sarah Walenta. Und so entstand auch online eine Atmosphäre zwischen konzentriertem Zuhören und geschäftigem Treiben.

Gestartet wurde mit den Kundenbeziehungen. Wer sind meine Kunden, wie pflege ich meine Kontakte, wie erfahren Sie von meinem Angebot? Und so arbeiteten sich die Teilnehmerinnen durch die neun Thermenfelder des Business Canvas:

  1. Customer Segments: Welche Kundensegmente sind unsere Hauptkunden?
  2. Channels: Kommunikationskanäle oder wie kommunizieren wir mit Kunden
  3. Customer Relationships: Wie werden Kundenbeziehungen aufgebaut und gepflegt?
  4. Value Propositions: Hier liegt das Herzstück, nämlich die Frage, welche Werte wir als Unternehmerin vermitteln
  5. Key Partners: Das sind Schlüsselpartnerschaften mit Geschäftspartnern und Lieferanten
  6. Key Activities: Welche Schlüsselaktivitäten erbringt das Unternehmen?
  7. Key Resources: Diese können physisches Material, Know-how oder Finanzen sein.
  8. Revenue Streams: Hier geht es ans Eingemachte: Welche Einnahmequellen haben wir, womit verdienen wir unser Geld?
  9. Cost Structure: Wie immer im Geschäftsleben steht natürlich alles in Verbindung mit den Kosten

Keine leichte Aufgabe, das eigene Unternehmen auf diese Art zu durchleuchten. Denn nicht nur die üblichen Businesszahlen waren hier gefragt. So regten die Referentinnen immer wieder zur Reflexion an. Im Mittelpunkt standen dabei die eigenen Werte: „Das ist eine spannende Frage, warum tut man das, was man tut? Irgendwann kam doch dieser Punkt der Entscheidung. Was ist da passiert? Irgendetwas hat Selbständige, die das leben, doch bewegt“, ermuntert Sarah Walenta die Teilnehmerinnen sich den eigenen, oft verborgenen Werten zu nähern.

Nichtsdestotrotz ging es bei allen Fragen auch ums Geschäft, wie Miriam Schuff betonte: „Am Ende des Tages geht es darum, wem schreibe ich eine Rechnung. Das große Ziel ist natürlich, Einnahmen zu erzielen. Deshalb müssen wir bei der Wertschöpfung auch konkret werden.“

So erlebten die Unternehmerinnen kompakte 90 Minuten der Reflexion und Inspiration. Das Ergebnis war bei den meisten ein mit Post-Its übersätes Plakat, das mit vielen Erkenntnissen aber meist mit noch mehr Aufgaben für die nahe Zukunft bestückt war. Und nun kommt der schwerere Part: mit dem Modell arbeiten und Angestrebtes umsetzen.

Impressionen „2020-07-15 Business Modell Canvas Workshop“